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Januar 2019
Januar 2019

Do. 17 Jan, 2019

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt (Do. 17 Jan, 2019 8:30)

Robbie Tobbi png 

 

„Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“

 

von Eberhard Möbius - Theaterstück nach Boy Lornsen – für Zuschauer ab 6 Jahren

 

Tobias Findteisen, genannt Tobbi, ist ein junger Erfinder. Sein neuestes Projekt ist ein Gefährt, das fliegen kann wie ein Hubschrauber, auf dem Wasser schwimmt wie eine Ente und an Land wie ein Auto zu gebrauchen ist – mit Hupe: tüüt!

 

Gemeinsam mit Robbi, einem Roboter aus der 3. Robotklasse, begibt sich Tobbi auf eine abenteuerliche Reise rund um die Welt, um den Fragen des Lebens nachzugehen. Und um Robbi bei seiner Prüfung für die Robotschule zu helfen. Der hat nämlich einige Aufgaben aufgebrummt bekommen, die er unmöglich alleine lösen kann. So machen sich die beiden Freunde auf zum gelbschwarz geringelten Leuchtturm, besuchen Zacharias Peter Paul Obenauf am Nordpol und ergründen das Geheimnis der dreieckigen Burg. Nach der Buchvorlage aus dem Jahre 1967 inszenierte Armin Maiwald 1972 für den WDR eine Puppen-Verfilmung. 2016 folgte eine Neuverfilmung mit echt menschlichem Tobbi und einem lebensecht erscheinenden Robbi.

 

Boy Lornsen, am 7. August 1922 auf Sylt geboren, war der Sohn eines Kapitäns, der noch Kap Horn umsegelte, als es bereits Dampfschiffe gab. Der Autor lebte bis zu seinem Tod am 26. Juli 1995 mit seiner Familie auf Sylt. Das erste Buch des Hobbyseglers, der in seiner Freizeit gerne las und sich mit technischen Fragen beschäftigte, war das außerordentlich erfolgreiche Kinderbuch »Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt«, das bis 1993 vierzehn Auflagen als Hardcoverausgabe und fünf Auflagen als Taschenbuch erreichte.

 

Exklusiv-Veranstaltung der

 

Di. 22 Jan, 2019

Heilig Abend (Di. 22 Jan, 2019 20:00)

Heilig Abend

 

Eintritt: 1. Rang/Balkon: 18,00 Euro / 2. Rang: 16,00 Euro

 

Kartenbestellung unter: tickets@kulturgemeinde-finnentrop.de

 

Heilig Abend

 

Schauspiel von Daniel Kehlmann mit Jacqueline Macaulay und Wanja Mues

 

 

In Kehlmanns politisch brennend aktuellem, eine diffuse Beunruhigung auslösendem Stück, gibt es in nicht einer einzigen Minute das im Titel suggerierte besinnliche Friedensfest.

Inhalt:

Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Nur genau 90 Minuten hat er Zeit, der Verhörspezialist Thomas, um von einer Frau namens Judith zu erfahren, ob sie tatsächlich, wie er vermutet, um Mitternacht einen – gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter geplanten – terroristischen Anschlag verüben will. Sie wurde auf dem Weg zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Thomas weiß  offensichtlich nicht nur theoretisch alles über sie, ihre Arbeit und ihre gescheiterte Ehe, sondern auch praktisch, z. B. dass ihr Ex-Mann am Tag davor von 14.30 Uhr nachmittags bis 22:52 Uhr am Abend bei ihr war. Was haben sie da besprochen? Im Nebenzimmer wird Peter schon fast zwölf Stunden lang befragt. Ermittler Thomas versucht, wie das bei parallel geführten Vernehmungen üblich ist, den einen über die Aussagen des anderen zu überführen.

 

Aber wo endet List und wo beginnt unzulässige Täuschung, wenn unbelegte Vorwürfe wie Fakten behandelt werden? Ist das Ganze doch nur eine Übung für eines von Judiths Seminaren, wie die Philosophie-Professorin behauptet? Thomas setzt alles daran, Judith aus der Reserve zu locken. Doch da hat er mit ihr, die sich mit dem französischen Psychiater, Politiker und Autor Frantz Fanon und seinen Thesen über die Rechte Unterdrückter auseinandergesetzt hat, kein leichtes Spiel. Im Gegenteil: Sie beginnt, ihr Gegenüber mit gezielten Fragen aus dem Konzept zu bringen.

 

Die Situation spitzt sich zu. Und die Zeit läuft…

In dieser spannenden Psycho-Studie spielt Kehlmann durch die scharfkantige Figurenzeichnung und die wechselnde Beziehungsdynamik geschickt mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. Er stellt wieder Fragen, die zum Weiterdenken zwingen, weil sie nicht einfach und nicht eindeutig zu beantworten sind, die aber eine Antwort verlangen, weil wir nicht sicher sein können, dass sie nur unser Privatleben betreffen und nicht auch – mehr als uns lieb ist – das unserer Kinder.

 

Kostenloser Busservice

Fr. 25 Jan, 2019

Philotes – Spiel um Freundschaft (Fr. 25 Jan, 2019 10:00)

Philotes 02

 

Eintritt: 5,00 Euro

 

Kartenbestellung unter: tickets@kulturgemeinde-finnentrop.de

 

Philotes – Spiel um Freundschaft

 

Ein Theaterstück zwischen Realität und Virtualität über Computerspielsucht, verborgene Ängste und den Wert der Freundschaft. Ein Stück von Beate Albrecht für Jugendliche ab der 7. Klasse.

 

Inhalt: Tom und Benny sind ein eingespieltes Team: Schon lange sind sie beste Freunde und Tischtennispartner. Seit einiger Zeit treffen sie sich zudem häufig online: Sie haben das Game PHILOTES entdeckt. Als Tom eifrig für das nächste Tischtennisturnier trainiert, taucht Benny mehr und mehr in die Cyberwelt von PHILOTES ein, findet neue Online-Spielpartner und vernachlässigt alles andere. Sogar die neue Mitschülerin Lara, die sich für ihn zu interessieren scheint, lässt er links liegen. Als Tom dringend die moralische Unterstützung seines Freundes benötigt, spitzt sich die Lage zu. Hält die Freundschaft den Herausforderungen von realem und digitalem Leben stand?

 

Spannend und real zeigt das Stück Chancen und Konflikte rund um das große Thema Medien auf.

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